🇪🇺 Europa·Wohneigentumsquote·Eurostat ilc_lvho02 · 2024-2025

Bin ich ein seltener Eigentümer in Europa?

Wählen Sie Ihr Land und ob Sie besitzen oder mieten. Wir zeigen, wie selten Sie in 30 europäischen Ländern wirklich sind.

Ich mein Zuhause in .
In Schweiz · Mieter
1 von1.7
Etwa halbe-halbe
Ungefähr so häufig wie die gegenteilige Wohnform.
58.0% der Haushalte in der Schweiz mieten ihr Zuhause. Die übrigen 42.0% besitzen es.
Vier Europas, vier Geschichten

Wohneigentum nach Region.

Die Aufteilung ist nicht zufällig. Mittel- und Osteuropa erbten aus den Privatisierungen der 1990er Jahre ein nahezu flächendeckendes Wohneigentum. Die nordischen Länder und Westeuropa liegen näher am EU-Durchschnitt. Auch Südeuropa neigt zu hohem Eigentum. Die DACH-Minderheit zieht den Westen nach unten.

Mittel- und Osteuropa
85.4%
durchschnittliches Wohneigentum über 11 Länder
Südeuropa
71.4%
durchschnittliches Wohneigentum über 6 Länder
Nordeuropa
68.1%
durchschnittliches Wohneigentum über 4 Länder
WesteuropaIhre Region
59.9%
durchschnittliches Wohneigentum über 9 Länder
Das vollständige Ranking · 30 europäische Länder

Jeder Balken zeigt die Wohnform-Aufteilung eines Landes.

Die linke Seite jedes Balkens steht für Eigentümer, die rechte für Mieter. Die Linie bei 68.4% ist der EU-27-Durchschnitt. Ihr Land ist hervorgehoben, mit einer Markierung auf der Seite, die zu Ihnen passt.

EU-Schnitt 68.4%
01
🇷🇴Rumänien
93.2%
02
🇸🇰Slowakei
93.1%
03
🇭🇷Kroatien
91.4%
04
🇭🇺Ungarn
89.8%
05
🇱🇹Litauen
87.4%
06
🇵🇱Polen
87.2%
07
🇧🇬Bulgarien
86.1%
08
🇱🇻Lettland
82.2%
09
🇳🇴Norwegen
80.0%
10
🇪🇪Estland
79.7%
11
🇮🇹Italien
77.1%
12
🇨🇿Tschechien
75.1%
13
🇸🇮Slowenien
74.2%
14
🇪🇸Spanien
73.6%
15
🇵🇹Portugal
71.2%
16
🇧🇪Belgien
70.9%
17
🇬🇷Griechenland
69.4%
18
🇮🇪Irland
69.3%
19
🇨🇾Zypern
69.2%
20
🇳🇱Niederlande
68.8%
21
🇲🇹Malta
68.1%
22
🇫🇮Finnland
66.9%
23
🇸🇪Schweden
64.6%
24
🇱🇺Luxemburg
63.5%
25
🇬🇧Vereinigtes Königreich
61.7%
26
🇫🇷Frankreich
61.2%
27
🇩🇰Dänemark
60.9%
28
🇦🇹Österreich
54.5%
29
🇩🇪Deutschland
47.2%
30
🇨🇭Schweiz
SIE
42.0%
Eigentümer Mieter EU-Durchschnitt 68.4%
Drei Muster mit Sternchen

Was die Tabelle verbirgt.

Die DACH-Minderheit
Die drei deutschsprachigen Volkswirtschaften haben Europas niedrigste Wohneigentumsquote.
Die Schweiz mit 42.0% und Deutschland mit 47.2% sind die einzigen beiden Länder in dieser Gruppe, in denen mehr Haushalte mieten als besitzen. Österreich, mit 54.5% das drittniedrigste, hat dennoch eine Eigentümermehrheit. Alle drei verbinden hohe Einkommen mit tief verwurzelten mieterfreundlichen Mietmärkten, strengen Hypothekenstandards und einer Kultur, in der Mieten kein Stigma trägt.
Das Erbe nach 1990
Acht der zehn höchsten Eigentumsquoten finden sich in ehemals sozialistischen Ländern.
Rumänien, die Slowakei, Kroatien, Ungarn, Litauen, Polen, Bulgarien und Lettland liegen alle über 82%. Die Massenprivatisierung staatlichen Wohnraums in den frühen 1990er Jahren übertrug den Wohnungsbestand zu symbolischen Preisen an die ansässigen Mieter. Drei Jahrzehnte später besitzt diese Kohorte ihn noch immer.
Mieten ist nicht Armut
Der EU-27-Durchschnitt liegt bei 68.4%, etwas über den Vereinigten Staaten.
Die EU liegt einige Punkte über den USA (etwa 65 bis 66%). Doch der EU-Durchschnitt verbirgt enorme Unterschiede, von 42% in der Schweiz bis 93% in Rumänien. Die US-Verteilung über die Bundesstaaten ist weitaus einheitlicher als die europäische Verteilung über die Länder.
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Nächste Schritte

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Häufig gestellte Fragen
Rumänien führt Europa an: 93,2 % der Haushalte leben im selbstgenutzten Eigentum, gefolgt von der Slowakei (93,1 %) und Kroatien (91,4 %). Die massenhafte Privatisierung staatlicher Wohnungen Anfang der 1990er Jahre machte fast alle Einwohner Mittel- und Osteuropas zu Eigentümern.
Die Schweiz hat die niedrigste Quote Europas — nur 42,0 % der Haushalte besitzen die Wohnung, in der sie leben. Es folgen Deutschland mit 47,2 % und Österreich mit 54,5 %. Diese drei DACH-Staaten verbinden hohe Einkommen mit tief verankerten, mieterfreundlichen Mietmärkten.
Mehrere Faktoren kommen zusammen: hohe Immobilienpreise im Verhältnis zum Einkommen, strenge Kreditvergaberegeln (in der Schweiz oft 20 % Eigenkapital), starke Mieterschutzgesetze, die langfristiges Mieten sicher machen, und eine Kultur, in der Mieten nicht stigmatisiert ist. In der Schweiz dämpft zudem der steuerlich angerechnete Eigenmietwert den finanziellen Anreiz zum Kauf.
Nein. In Ländern wie Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Dänemark und dem Vereinigten Königreich mieten zwischen 38 % und 58 % der Haushalte — auch Gutverdienende. Wichtiger ist, ob Sie auf andere Weise Vermögen aufbauen: über Pensionsbeiträge, Investitionen oder Ersparnisse, die Eigentümer meist im Immobilienvermögen binden.
Alle EU- und EFTA-Werte stammen aus dem Eurostat-Indikator ilc_lvho02 (Verteilung der Bevölkerung nach Wohnstatus), jeweils im aktuellsten Jahr (2024 oder 2025). Der Wert für das Vereinigte Königreich kommt aus dem Briefing CBP-10567 der UK Parliament House of Commons Library. Jede Zahl ist der Anteil der Haushalte mit selbstgenutztem Wohneigentum, mit oder ohne Hypothek.
Der EU-27-Durchschnitt beträgt 68,4 % — leicht unter den USA mit etwa 65-66 %. Doch der EU-Schnitt verbirgt enorme Unterschiede: von 42 % in der Schweiz bis 93 % in Rumänien. Die US-Verteilung ist über die Bundesstaaten viel gleichmäßiger als die europäische über die Länder.